5 Fragen an Deinen Charakter – Die fünf W-Fragen

Wir kennen die fünf W-Fragen aus demerste Hilfe Kurs. Kurz zur Erinnerung:

Wer meldet das Ereignis?
Wo geschah es?
Was ist geschehen?
Wie viele Verletzte?
Warten auf Rückfrage.

In etwas abgewandelter Form sind die fünf W-Fragen ein großartiger Ansatzpunkt, sich Gedanken um den eigenen Charakter zu machen. Glaubst Du nicht? Lass Dich überzeugen!

Wer bist Du?

Und jetzt antworte nicht mit dem Charakternamen, seinem Status und seinem Clan. Gehe tiefer: Was zeichnet Deinen Charakter aus? Ist er ein Träumer, ein Kämpfer, ein verzweifelter Suchender? Wenn man Dir Name, Status und Clan raubt, was bleibt dann noch?

Warum willst Du existieren?

Eine Frage, die vielen Kainiten gestellt wird. Und sie ist schwierig, denn es gibt nicht die richtige Antwort darauf, sondern eine große Bandbreite: Weil ich Angst habe zu sterben. Weil ich etwas erschaffen möchte. Weil ich ein Ziel erreichen und halten möchte. Weil ich noch nicht alles in dieser Welt erfahren habe. Weil ich Erlösung finden will.

Was willst Du mit Dir anfangen?

Die Frage ist eng verknüpft mit dem Warum. Trotzdem ist es eine wichtige Frage: Was will Dein Charakter mit seiner Unsterblichkeit anfangen? Freunde gewinnen, Erfahrungen sammeln, lernen oder gegen das System kämpfen oder sich an seinem Nemesis für etwas rächen? Und was tut er, wenn er sein Ziel erreicht hat?

Wie willst Du Deine Ziele erreichen?

Das Ziel zu kennen ist der halbe Weg. Um es zu erreichen braucht es aber auch Aktivität. Wie will Dein Charakter also seine Träume verwirkichen? Durch Politik, durch Gewalt oder durch Manipulation? Und, noch entscheidender: Wo und wie wird er diese Sachen lernen? Denn Politik, Kampfkunst oder Intrigieren kann man nicht einfach so. Es sind schon oft Leute daran gescheitert, dass sie überzeugt waren, das alles zu beherrschen, obwohl dies tatsächlich weit entfernt von der Wahrheit war.

Wieviele Opfer bist Du bereit zu ertragen?

Kein Ziel ist leicht zu erreichen. Während Du es verfolgst, wirst Du immer wieder Opfer bringen müssen – oder darauf verzichten und Dich Deinem Ziel nicht nähern. Doch wann sind es zu viele Opfer, wann ist das Ziel es nicht mehr wert, wo viel über Bord zu werfen? Oder hat Dein Charakter bereits den Punkt erreicht, an dem er verdammt ist zu gewinnen oder unterzugehen, weil erbereits so viel geopfert hat, das fgeben keine Option mehr für ihn ist?

W Fragen: Inspiration statt Regeln

Diese fünf W-Fragen sind eine Inspiration, kein Regelwerk. Du musst keine Antwort darauf haben, oder viel mehr Dein Charakter muss keine darauf haben. Auch die Suche nach der Antwort darauf kann Dir schon viele Erkenntnisse über Deinen Charakter bescheren.
Eben kann jeder Charakter im Laufe seiner Existenz feststellen, dass sich seine Ziele ändern oder er z.B. bereit ist, mehr zu opfern als noch vor einem Jahr. Denn Vampire sind keine statischen Wesen, die auf ewig in dem (geistigen) Zustand bleiben, den sie zum Zeitpunkt ihrer Erschaffung hatten.

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